Spielberichte

SG Siegen-Giersberg - SG Hickengrund 0:3 (0:2). Früh in der Saison trafen die für viele beiden Top-Aufstiegsaspiranten aufeinander – mit dem klar besseren Ende für die Gäste aus dem Südsiegerland. Doch so eindeutig, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war das Spiel nicht. „Ich habe kein Hickengrund gesehen, dass drei Tore besser war als wir. Spielerisch kann ich meiner Mannschaft fast keinen Vorwurf machen, doch wir schaffen es im Moment nicht, die Tore aus dem Spiel heraus zu erzielen“, sagte Giersbergs Trainer Christoph Spies. Der Doppelschlag von Philipp Rath (34.) und Florian Freund (35.) lenkte das Spiel in seine Bahnen. Letztgenannter legte in der 65. Minute den 3:0-Endstand nach.

Quelle: WP 

 

 

FC Wahlbach - SG Siegen-Giersberg 3:2 (2:1) „In der ersten Hälfte waren wir sehr präsent, richtig gallig und zweikampfstark. Die 2:0-Führung ging da absolut in Ordnung. Nach der Pause haben die Giersberger allerdings schwer gedrängt und uns kaum noch Entlastung gewährt – das ist schon eine Top-Mannschaft. Zum Glück haben wir aus einem der wenigen Konter noch das 3:2 gemacht“, bilanzierte Wahlbachs Trainer Patrick Nies. Die 2:0-Führung der Platzherren durch Deivit Cela (31.) und Bastian Jud (32.) glich Benjamin Rohleder mit zwei Foulelfmetern (45.+3 und 75.) aus, ehe Ceyhun Cantürk (90.) die Wahlbacher zum Sieg schoss.

Quelle: Siegener Zeitung 

 

 

 

Sportfr. Obersdorf/Rödgen - SG Siegen-Giersberg 1:1 (0:0) Was für eine Dramaturgie: Erst in der 88. Minute retteten die Obersdorfer einen Punkt, und dann noch durch ein Kopfballtor von Keeper (!) Luca Zarmutek, der bei einem Freistoß von Lennart Mai mit nach vorn geeilt war und schulbuchmäßig einnickte. „Da hat er sich wunderbar hochgeschraubt“, lobte Trainer Carsten Brodbek. Mit seinem Treffer avancierte Zarmutek vollends zum gefeierten Akteur seiner Mannschaft, denn nach dem 0:1 von Julian Wittmann (50.) hatte der SOR-Schlussmann wenig später in einer Eins-zu-Eins-Situation die frühzeitige Entscheidung verhindert. „In der ersten Halbzeit haben uns die Giersberger regelrecht eingeschnürt, waren sehr dominant. Klare Torchancen haben wir aber kaum zugelassen. In den letzten 20 Minuten waren wir dann am Drücker und haben uns am Ende für den hohen Aufwand in einer von beiden Seiten sehr intensiv geführten Begegnung belohnt“, meinte Brodbek.

 

Quelle: Siegener Zeitung 

 

 

 

TuS Deuz                     SG Siegen-Giersberg

TuS Deuz               3:4         SG Siegen-Giersberg
 

 
Die letzte Aktion des Spiels ließ in Deuz die Wogen der Emotionen hoch schlagen: Benjamin Rohleder verwandelte einen äußerst umstrittenen Foulelfmeter zum 4:3-Sieg der Gäste (90.+5), der Deuzer Zvonimir Bilokapic sah die Rote Karte (90+4). „Dieses Tor muss der Schiedsrichter auf seine Kappe nehmen. Er hatte drei Minuten Nachspielzeit angezeigt und vorher mehrfach die Möglichkeit, die Partie ordentlich zu beenden“, ärgerte sich TuS-Spielertrainer Hendrik Stenschke. „In der ersten Halbzeit waren wir trotz unserer 1:0-Führung relativ schlecht, Giersberg war da tausend Mal galliger und hat bestraft, dass wir nicht wach und konzentriert waren“, bemängelte Stenschke, der dann aber mit weiten Teilen der zweiten Hälfte sehr zufrieden sein durfte: „Da waren wir nicht unbedingt spielerisch, aber wenigstens kämpferisch deutlich besser als zuvor. Ein 3:3 wäre das Ergebnis gewesen, das dem Spielverlauf aus meiner Sicht eher entsprochen hätte.“

Die Torfolge: 1:0 Antonio Delli Liuni (26.), 1:1 Alexander Kiel (35.), 1:2 Leonard Dangendorf (43.), 2:2 Christian Sting (68.), 3:2 Antonio Delli Liuni (83.), 3:3 Julius Schmidt (87.), 3:4 Benjamin Rohleder (Foulelfmeter, 90.+5).

 

Quelle: Fupa.net

 

 

SG Siegen-Giersberg - Siegener SC 07/09            3:2
 

Was für ein Schlussakkord: In der Nachspielzeit (90.+3) verwandelte Benjamin Rohleder seinen zweiten Foulelfmeter des Tages und stellte damit den 3:2 (2:1)-Erfolg der SG Siegen-Giersberg gegen den Siegener SC sicher.

„Eine Niederlage in letzter Sekunde ist immer bitter. Diese war zudem auch noch unglücklich. Die zwei verlorenen Punkte beim 5:5 gegen Niederndorf nach einer 5:1-Führung haben wir uns selbst zuzuschreiben, doch heute war auch einiges an Pech dabei“, stellte SSC-Trainer Ali Dakouche fest, der aber sogleich den Blick nach vorn richtete: „Jetzt liegen wir drei Punkte hinter der Spitze zurück, haben aber auch ein Spiel weniger ausgetragen. In den beiden kommenden Heimspielen gegen Obersdorf und Deuz müssen wir auf den Erfolgsweg zurückkehren, denn wir haben eine Menge Qualität im Kader.“

Diese unterstrichen die Charlottentaler speziell in den ersten 30 Minuten, als sie mit ihrem gepflegten Kurzpassspiel Ball und Gegner laufen ließen. Die Giersberger verteidigten jedoch aufmerksam und ließen nur wenige brenzlige Situationen zu. In der 15. Minute war aber auch SG-Keeper Timo Schölzke machtlos, als Fidan Kameroli einen von Valon Krasniqi gut eingeleiteten Angriff im Stile eines echten Torjägers mit dem 0:1 abschloss.

„Das war richtig gut gespielt, allerdings hatten wir vorher mehrere Male die Gelegenheit zu klären“, merkte Giersbergs Trainer Christoph Spies an. Sein Team wurde aber nach dem Rückstand von Minute zu Minute mutiger und wendete das Blatt mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause. Zunächst verwandelte Benjamin Rohleder seinen ersten Foulelfmeter (37.), ehe sich beim 2:1 im Anschluss an einen von Jan Bublitz geschossenen Freistoß die Geister schieden: „Stefan Feldmann hat beim Schiedsrichter das Tor für sich reklamiert, aber er ist da schon mal ein echtes Schlitzohr – zumal er eine Torwette laufen hatte. Ich hätte spontan eher auf Nick Nöh als Torschützen getippt, aber sei es drum“, schmunzelte Spies. Feldmann hatte vermutlich das Leder schon vorher über die Linie gedrückt, ehe Nöh nochmal energisch nachsetzte. „An dem 0:1 hatten wir eine Weile schwer zu knabbern, haben dann aber das Spiel an uns gerissen“, fasste Christoph Spies die heiße Phase von Hälfte eins zusammen.
 


Nach der Pause kam der SSC mit frischer Energie zurück und drängte auf den Ausgleich. Trotz vieler im Ansatz guter Ideen biss man sich aber an der gut gestaffelten Deckung der Hausherren meist die Zähne aus. Gelegentliche Kontermöglichkeiten spielten die Giersberger eher schlecht aus. „Da haben sich uns überraschend viele und klare Räume geboten, was wir aber nicht zu nutzen wussten“, bemängelte Christoph Spies. „Und dann hat sich der SSC wohl gedacht: Naja, wenn die nicht wollen, dann fangen wir nochmal richtig an...“

Ali Dakouche versuchte mit frischen Kräften alles und wurde nach 75 Minuten belohnt, als Schiedsrichter Till Wickel zum zweiten Mal an diesem Tag auf den ominösen Punkt deutete – diesmal war ein Handspiel der Auslöser des Elfmeterpfiffs. „Da hatten wir Glück, dass das Tor nicht schon vorher fiel, denn der Ball war ja gefühlt eine Viertelstunde in unserem Fünfmeterraum“, schilderte Spies seine Gefühlslage. Hussein Jouni verwandelte ebenso eiskalt wie zuvor Rohleder zum 2:2. „Diesen einen Punkt hätten wir gerne mitgenommen, denn uns war bewusst, dass es am Giersberg immer schwer ist zu bestehen – die haben eine wirklich gute Mannschaft“, so Dakouche.

Es fehlte aber noch der Schlussakkord, für den SSC-Keeper Fatih Gosgun mit seinem Foul an Stefan Feldmann sorgte. Benjamin Rohleder bewies zum zweiten Mal an diesem Tag eiserne Nerven und vollstreckte zum 3:2-Sieg, sehr zur Freude seines Trainers: „Ich bin sehr froh über diese drei Punkte gegen eine gute SSC-Mannschaft. Es war ein spannendes Spiel, und durch einige Spieler, die nach Verletzungen zurückkommen werden, haben wir noch ein paar Trümpfe in der Hinterhand“, frohlockte Spies. 

Quelle: Fupa.net

 

 

Desweiteren gewannen auch unsere 2te und 3te Mannschaft ihre Heimspiele.

 

SG Siegen-Giersberg II - VfB Weidenau     6 : 1

(41', 78') Niklas Fries | (61') Timo Miserre  | (80') Lars Fünfsinn | (84') Jan Daßen | (90') Nicola Mues  - (51') Malte Frese

 

SG Siegen Giersberg III - 1.FC Dautenbach       5 : 2

(1', 54', 75') Uwe Schneider | (26') Kai Scherding | (90' +2) Mert Okan Okcu     -     (21') Desale Nway | (28') Adrian Tappel