Jugendarbeit

Grundsätze der Jugendarbeit der SG Siegen-Giersberg

  • Mit der Gründung der Jugendabteilung wurde die Absicht verfolgt, den Kindern im Einzugsgebiet des Vereins Sportmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zu bieten. Begonnen hat die Jugendarbeit (neu) im Jahre 1994 mit einer Kinderturngruppe. Ausgehend davon ist die Mitgliederzahl im Jugendbereich stetig gestiegen. Gleichzeitig haben sich mit Fitness, Volleyball und Badminton weitere Sportgruppen etabliert.
  • Bei der gesamten Jugendarbeit stehen die Interessen der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt der Überlegungen und des Handelns. Dazu zählt vor allem ein altersgerechter Umgang mit den einzelnen Kindern und Jugendlichen, sowie ein altersgerechtes Sportangebot und Training. Die Betreuerinnen und Betreuer sollen dies in ihrem Engagement berücksichtigen, zumal sie in der Jugend in aller Regel auch als Vorbild gesehen werden. Unser Bestreben ist in erster Linie auf die Zufriedenheit der Kinder und Jugendlichen ausgerichtet, woraus eine dauerhafte Bindung an den Verein entstehen soll. Darauf aufbauend wird sich der Verein und die Mitgliederzahl nicht nur im Jugendbereich, sondern auch im Erwachsenenbereich weiterhin positiv entwickeln.
  • Jedes Kind hat das Recht
    • Sport zu treiben
    • sich kindgemäß zu vergnügen und zu spielen
    • von einer gesunden Umgebung zu profitieren
    • individuell angepasstes Training zu erleben
    • nicht direkt alles zu können, sondern sich entwickeln zu dürfen
    • sich mit Gleichaltrigen zu messen
    • auf Wettkämpfe, die dem Können angepasst sind
    • seinen Sport in Sicherheit zu betreiben
    • auf genug Erholungszeit
    • kein "Sieger" zu sein
  • Ein besonders Augenmerk gilt der Betreuung einer Gruppe, die einen Mannschaftssport betreibt (z.B. Jugendfußball). Der "Erfolg" in diesem Bereich ist nicht nur durch den Tabellenplatz oder Tore und Punkte zu messen. Alle teilnehmenden Kinder und Jugendlichen sollte sich zur Mannschaft zugehörig fühlen. Dies wird u.a. durch ein Training erwirkt, bei dem die im Moment "Schwächeren" mit den derzeit "Stärkeren" gemeinsam trainieren und voneinander profitieren können (es gibt keine "Zwei-Klassen-Gesellschaft"). Selbstverständlich werden auch alle am Training teilnehmenden Kinder und Jugendlichen in den Spielbetrieb integriert. Nur durch eine aktive Teilnahme am Training und Spielbetrieb ist eine Förderung der individuellen Fähigkeiten möglich und eine Zufriedenheit dauerhaft gewährleistet.
  • Auch wenn Tore, Punkte und Siege sicherlich positiv verstärken und Ziel einer jeden Mannschaft sind, muss die Jugendarbeit auch bei Niederlagen funktionieren und allen Spaß machen. Darauf haben die Betreuer, aber auch die Eltern zu achten.